Fiat bäckt seine Modelle cross

Mit dem Panda Cross und dem Freemont Cross bringen die Italiener zwei Derivate bestehender Modellreihen auf den Markt.

Mit dem Panda Cross erweitert Fiat das Kleinstwagenangebot um eine optisch sehr auffällige Variante.

Noch einmal gedulden müssen sich jene, die auf ein Facelift des Erfolgsmodells Cinquecento und auf einen neuen Allradler auf dessen Basis (500X) gehofft haben. Gut möglich, dass Fiat diese im Juli vorstellen und auf dem Pariser Autosalon im Herbst dem Publikum präsentieren wird – in Genf sind Alternativen zu sehen. Die Italiener haben sich bestehende Baureihen angesehen und überlegt, was sie damit noch anstellen können. Das Ergebnis: der Panda Cross und der Freemont Cross.

Besonders beim Panda Cross haben sich die Turiner ins Zeug gelegt. Auffällig sind die adaptierten Stoßfänger und die rot lackierten Abschleppösen. Massiv wirkt der Unterfahrschutz, neu gestaltet sind die Frontscheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht.

Zwei Motoren gibt es für den Panda Cross

So kompromisslos der Panda Cross gezeichnet ist, so alternativlos gibt es ihn in der 4WD-Konfiguration. Die Allradtechnik befindet sich serienmäßig an Bord, ein elektronisches Sperrdifferenzial unterstützt auf schwierigem Untergrund. Eine Erweiterung stellt die „Terrain Control“ dar, mit der der Fahrer die Fahrzeugcharakteristik beeinflussen kann. Drei Modi stehen zur Auswahl: Mit „Auto“ überlässt der Lenker dem Steuergerät die Verteilung der Kraft auf die Vorder- und Hinterachse, wobei die letztgenannte Achse nur dann Drehmoment erhält, wenn an den Vorderrädern Schlupf auftritt und dies die Sensoren erkennen.

Mit dem Lock-Modus fixiert der Fahrer einen permanenten Allradantrieb, das System bremst durchdrehende Räder elektronisch ab. Schließlich gibt es noch den Modus Hill Descent, eine Art automatische Bergabfahrhilfe, was auf rutschigem und steilem Gelände von Vorteil sein kann. Optional kann der 3,68 Meter lange Panda Cross mit einem City-Notbremsassistenten bestückt werden, der bei einer Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h Hindernisse vor dem Fahrzeug erkennen soll und selbstständig die Verzögerung einleitet, um eine drohende Kollision zu vermeiden.

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Verknüpfen lässt sich der Panda Cross einerseits mit dem 0,9-Liter-Zweizylinder-Turbobenzinmotor, der 90 PS ausweist, andererseits mit dem 1,3-Liter-Turbodiesel, der über vier Zylinder verfügt und 80 PS leistet. Zu den Fiat-Händlern gelangt der Pand­a Cross voraussichtlich im Sommer.

Freemont Cross auch mit Frontantrieb vorstellbar

Deutlich stärker motorisiert ist der deutlich größere Freemont Cross. Für ihn gibt es zwei Turbodiesel mit 140 beziehungsweise 170 PS, wobei nur die stärkere Variante mit einem Allradantrieb ausgerüstet werden kann. Wer sich für AWD entscheidet, erhält zudem eine Automatik. Wie der Panda Cross unterscheidet sich der Freemont Cross von der Basis durch veränderte Stoßfänger und angedeuteten Unterfahrschutz. Adaptierungen lassen sich am Kühlergrill und im Bereich der Scheinwerfer festmachen. Eine weitere Analogie zum kleinsten Cross ist die Verfügbarkeit. Auch der Freemont Cross dürfte im dritten Quartal des laufenden Jahres auf den Markt kommen.


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