Von der Kraft und Magie heiliger Bilder

Imst – Es ist kaum möglich, auch für nicht christlicher Religion Zugehörende, sich der magischen Kraft von Ikonen zu entziehen. Ikonen, die ...

© Hauser

Imst –Es ist kaum möglich, auch für nicht christlicher Religion Zugehörende, sich der magischen Kraft von Ikonen zu entziehen. Ikonen, die Kultus- und Heiligenbilder der Ostkirchen, besitzen eine eindringliche Kraft, die dazu angetan ist, den Betrachter für einige Zeit sich völlig selbst zu überlassen und sehr persönlichen Gedanken nachzuhängen. Eine vom Oberländer Künstler Gerald Kurdoglu Nitsche zusammengestellte und sehr repräsentative Auswahl von Ikonen der orthodoxen Kirchen bzw. des byzantinischen Ritus bis hin zur zeitgenössischen Sicht auf die heiligen Dinge ist bis 19. April im Museum im Ballhaus in Imst zu sehen. Beispielhaft lässt sich die Geschichte der Ikone nachvollziehen, vom so genannten Urbild über die Festtags-Ikone bis hin zu den verschiedenen mit ihren Attributen versehenen Heiligen. Einblick gibt die Schau auch auf die verschiedensten Techniken der Ikonen-Kunst. Exemplarisch sind Enkaustik (in Wachs gebundene Pigmente), Tempera auf Holz, Leinwand, Goldgrund, Hinterglasmalerei, getriebenes Silber etc. zu bewundern. Moderne Varianten der Kunst um das Heilige stellen die Arbeiten von Herbert Danler, Norbert Pümpel und von Gerald Kurdoglu Nitsche dar. Ergänzt wird die Schau von heimischer Volkskunst. Zu sehen Dienstag, Donnerstag, Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 12 Uhr. (hau)

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