Mini feilt an der zweiten Clubman-Generation

Mit einem neuen, 4,22 Meter langen Concept Car überrascht die BMW-Tochter auf dem diesjährigen Genfer Autosalon.

Weltpremiere in Genf: das Mini Clubman Concept.Foto: Hersteller

Genf, Salzburg –Praktisch gleichzeitig mit dem Marktstart der dritten Mini-Generation enthüllt die BMW-Tochtermarke auf dem Genfer Autosalon eine fünftürige Variante des Fronttrieblers, noch leicht getarnt als Concept Car. Dabei geht es um den Nachfolger des Clubman – und auf den ersten Blick fällt auf, dass der Anbieter das eigenwillige Türenkonzept des noch erhältlichen Vorgängers aufgeben will. Stattdessen gibt es beim Concept Car vier gewöhnliche Seitentüren – mit dem Vorteil, dass das Einsteigen in den Fond leichter fallen wird als bisher.

Dabei hilft auch die gewachsene Außenlänge: Mit 4223 Millimetern ist der neue Entwurf 26 Zentimeter länger, außerdem ist er 17 Zentimeter breiter als der Clubman in aktueller Ausführung. Das kommt natürlich den Insassen zugute – und dem Transportgut. „Das Mini Clubman Concept zeigt, wie der Mini Clubman sich entwickeln könnte: mehr Innenraum, mehr Wertigkeit und dabei clever, frech und einzigartig“, erklärt BMW-Group-Designchef Adrian van Hooydonk.

Trotz der überraschenden Abmessungen – das Concept Car ist auch länger als der Countryman und der Paceman – bleibt das Modell der markentypischen Formensprache treu: Runde Scheinwerfer prägen die Front – in Verbindung mit dem hexagonalen Kühlergrill. Die Überhänge sind auffällig kurz, die Dachlinie ist gestreckt, die Heckleuchten sind horizontal angeordnet. Außerdem bleibt der Clubman dem Splitdoor-Konzept mit zwei Türen im Heckbereich treu.

Mini wäre nicht Mini, gäbe es keine Spielereien: Davon finden wir im Innenraum genügend, etwa eine belederte Instrumententafel, indirekt hinterleuchtete Fugen und geradlinige Luftausströmer. Als praktisch erweist sich der doppelte Laderaum mit Staureserven, als modern die Anzeigefläche in der Mittelkonsole im Ausmaß von 160 x 150 Millimetern. Ihre Darstellung ändert sich je nach gewähltem Inhalt oder Fahrsituation. Die Mini-Verantwortlichen sprechen hier von „Toggles“, die frei programmierbar und beliebig mit ausgewählten Funktionen belegbar sind. (McF)

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