Ein Kunstpreis als Sprungbrett ins Museum

Innsbruck – Als vor zehn Jahren Werner Feiersinger mit dem ersten RLB Kunstpreis ausgezeichnet wurde, gab es die Kooperation mit dem Ferdina...

© Raiffeisen/Christian Forcher

Innsbruck –Als vor zehn Jahren Werner Feiersinger mit dem ersten RLB Kunstpreis ausgezeichnet wurde, gab es die Kooperation mit dem Ferdinandeum noch nicht. Sie startete mit dem Hauptpreisträger 2006, Thomas Feuerstein, dem das Landesmuseum im Folgejahr der Preisverleihung eine Personale ausrichtete. So wie auch den nachfolgenden Preisträgern, zuletzt Christoph Raitmayr 2013.

Diese „Anbindung an ein Museum“ sei auch im österreichischen Vergleich „eine Besonderheit“, sagt Silvia Höller, Kuratorin der RLB Kunstbrücke. Und sie bleibt eine „wichtige Säule“ der mit insgesamt 18.000 Euro dotierten, alle zwei Jahre vergebenen Auszeichnung für junge Künstler aus Tirol oder mit Tiroler Wohnsitz.

Der RLB Kunstpreis wird heuer zehn Jahre alt und zum sechsten Mal vergeben, im Zeichen des Jubiläums steht auch das Ausstellungsjahr auf der Kunstbrücke: Es startet am 24. März mit einer Schau von Werner Feiersinger, dem Preisträger 2004 (mit Manuela Mark und Günther Steiner). Unterdessen läuft bereits die Suche nach den Haupt- und Förderpreisträgern 2014: In der diesjährigen Jury sitzen neben Höller auch Karin Pernegger vom Kunstraum Innsbruck, Museion-Direktorin Letizia Ragaglia, der Direktor des Salzburg Museums Martin Hochleitner und Markus Stegmann von der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel. Arbeiten einreichen können Tiroler Künstlerinnen und Künstler, die nicht älter als 40 Jahre sind, am 31. März und 1. April in der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG in der Adamgasse in Innsbruck, genaue Einreichbedingungen unter www.kunstbruecke.at. (jel)

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