Prostitution: EU-Parlament möchte Strafen für Freier

Auch freiwillig angebotene sexuelle Dienstleistungen gegen Bezahlung verletzen die Menschenrechte, so die Begründung des Parlaments.

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© APA/Helmut Fohringer

Straßburg - Der Gang zu Prostituierten soll strafbar werden, fordert das Europaparlament. Nicht nur Zwangsprostitution sondern auch freiwillig angebotene sexuelle Dienstleistungen gegen Bezahlung verletzten die Menschenrechte, meint das Parlament. Die Abgeordneten stimmten am Mittwoch in Straßburg mit großer Mehrheit für eine entsprechende unverbindliche Resolution.

Die EU-Staaten sollten zudem Ausstiegsstrategien für Prostituierte entwickeln, verlangen die Volksvertreter. Als Vorbild zum Umgang mit sexuellen Dienstleistungen werden Schweden, Island und Norwegen genannt. (APA/dpa)

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