Ein Kolibri, der Wurzeln schlägt

Innsbruck – Es ist wenig verwunderlich, dass sich auch die Designwelt für die Kunst von Loris Morosini interessiert, kommen doch viele seine...

© Galerie Nothburga

Innsbruck –Es ist wenig verwunderlich, dass sich auch die Designwelt für die Kunst von Loris Morosini interessiert, kommen doch viele seiner hölzernen Objekte überaus edel und elegant daher. Wie jenes sanft geschwungen­e Wesen, das der Slowene „Colibri“ getauft hat. Oder der entfernt an einen Totenschädel erinnernde „Ancestor“ aus Pinienholz. Die Inspiration holt sich Morosini meist aus der Natur seiner istrischen Heimat, aus Wurzeln und Hölzern, deren natürliche Form die Richtung vorgeben – und die Morosini in immer aus einem Stück gemachte, meist abstrakte, manchmal auch ins Tierreich weisende Objekt­e verwandelt.

„Form und Farbe“ nennt sich die Doppelschau in der Galerie Nothburga, letzter­e liefert der Tiroler Werner Richter satt – in gestischer Malerei, die aus unzähligen Überlagerungen und Übermalungen entsteht. Auch unter Einbeziehung von Künstlerkollegen wie Ursula Beiler, deren „Auren“ er über die eigenen Bilder projiziert. Ihm gehe es um den „Prozess des Malens“, sagt der „Stilverweigerer“ Richter – und lässt sich damit auch die Freiheit für ein fast klassisches Landschaftsbild, das seinen „Seelenberg“, den Bettelwurf, zeigt. (jel)

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