Mit Coolness in den Koch-Olymp

Seelachs, Austern, Miesmuscheln, Schinkenkeule, Schweinefüße, -blut und -darm: Aus diesen Zutaten zauberte Maximilian Aichinger am Dienstagabend ein Menü, das die Bocuse-d’Or-Austria-Jury (u. a. Simon Taxacher und Alexander Fankhauser) restlos begeisterte. Deshalb wird der Zwei-Hauben-Koch („Landhaus zu Appesbach“, OÖ) im Mai Österreich beim Bocuse d’Or Europe in Stockholm vertreten.

„Ich bin froh und stolz“, kommentierte der 33-Jährige seinen Sieg. „Jetzt kommt aber erst die richtig harte Arbeit auf mich zu.“ Immerhin muss er in Stockholm Spitzenköche aus 19 Nationen ausstechen, um 2015 in Lyon gegen die weltbesten anzutreten.

Der Bocuse d’Or wird vom „Koch des Jahrhunderts“, dem Franzosen Paul Bocuse (88), veranstaltet und gilt als wichtigster Kochbewerb der Welt. Wer dort gewinnt, wird über Nacht zum Star.

Schweinefüße und Co. stehen auch in Stockholm auf der Zutatenliste: „Natürlich klingen Schweinefüße für Nicht-Gourmets eher abschreckend. Ich verarbeite solche Dinge aber gerne“, verrät Aichinger. Auch aus seinen Stärken macht er kein Geheimnis: „Ich arbeite ordentlich, bleibe immer ruhig und gerate nie in Panik.“ (ksi)

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