Protestanführer in Thailand bereit zu Gesprächen mit Shinawatra

Die politische Sackgasse solle überwunden werden, meint Protestanführer Suthep Thaugsuban. Er will deshalb mit Regierungschefin Yingluck Shinawatra sprechen - in einem persönlichen Gespräch im Fernsehen.

Bangkok - Der thailändische Protestanführer Suthep Thaugsuban hat sich zu Gesprächen mit Regierungschefin Yingluck Shinawatra bereiterklärt. Um aus der politischen Sackgasse im Land herauszukommen, würde er mit der Premierministerin reden - allerdings nur in einem persönlichen Gespräch im Fernsehen, das live übertragen würde.

„Ich bin bereit, mit Yingluck zu verhandeln, unter der Bedingung, dass es zum Wohle der Nation ist, nicht zum Wohle der Regierung oder Thaksins“, sagte Suthep am Donnerstag dem thailändischen Fernsehsender PBS TV.

Suthep führt seit November die Proteste auf Bangkoks Straßen an. Er und seine Anhänger werfen der Shinawatra-Familie Korruption im großen Stil vor. Sie betrachten Yingluck als Marionette ihres Bruders Thaksin, der 2006 vom Militär gestürzt worden war. Die Demonstranten wollen die Regierung zum Rücktritt zwingen. (APA/dpa)


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