Die Wirtschaft aus der Sicht der Kinder

Volksschüler aus dem ganzen Bezirk haben Wirtschaftsluft geschnuppert. Die Kinder verblüfften dabei mit kreativen Ideen.

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Die Regale sind gefüllt, die Waren präsentiert und die jungen Verkäufer stehen bereit – die Spannung steigt. Und endlich ist es so weit, Eltern, Verwandte und Bekannte stürmen die Verkaufsstände, und schon sind sie mittendrin in der Wirtschaft – die gut 100 Schüler aus den Volksschulen des Bezirks.

Im Rahmen der Aktion „Kinder entdecken Wirtschaft“ waren sie zu Gast in der Wirtschaftskammer in Kitzbühel, dort wurden auch die Verkaufsstände, welche als die Geschäfte der Kinder fungierten, aufgebaut. Aber auch ein Großhandel war vorhanden. Die Kinder hatten viel freie Hand. Sie konnten das Sortiment selbst aussuchen, von Spielsachen über Süßwaren bis hin zu Kosmetikartikeln war alles im Großhandel vorhanden. Unterstützt wurden die Kinder von Schülern der HAK Kitzbühel.

„Wir wollen mit der Aktion den Kindern die Wirtschaft näherbringen. Sie sollen die Abläufe verstehen lernen und auch den ersten Kontakt mit dem Thema Wirtschaft herstellen“, sagt Klaus Lackner, Obmann der Wirtschaftskammer Kitzbühel. Die Kinder werden nach dem Verkaufsvormittag auch bewertet. Aber nicht nur der reine Verkaufserfolg zählt, sondern das Gesamtpaket. Ein Grund dafür ist auch der Ergeiz der Eltern und kein Kind solle enttäuscht werden. So gibt es am Ende für alle Medaillen. Dennoch werden die Besten gekürt. „Es ist wirklich unglaublich, welche Ideen die Kinder haben und wie kreativ sie an die Sache herangehen“, sagt Balthasar Exenberger, Bezirksstellenleiter.

Die Stände wurden von den Kindern selber gestaltet und es hat sich auch schon bis zu den Kleinsten herumgesprochen, dass Attraktionen die Kunden anlocken. So sind die Kinder von der Volksschule Reith in Tracht gekleidet und haben sogar zwei eigene Musikanten dabei, um die Kunden zu unterhalten. „Wir spielen kostenlos“, sagt einer der beiden Musikanten und hofft, mit der Musik den Geschäftserfolg zu erhöhen.

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Mit dabei sind die Volksschulen aus Aurach, Reith, Hopfgarten und Oberndorf. „Kitzbühel ist leider nicht dabei, wie auch schon die letzten Jahre. Das ist schade, denn wir wären ja nur nebenan“, sagt Lackner etwas enttäuscht. Im Vorfeld wird immer der Kontakt mit den Volksschulen im Bezirk gesucht und ihnen angeboten, mitzumachen.


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