Novartis schafft 70 neue Jobs in Tirol

Am Standort Schaftenau stärkt der Pharmariese die Produktion seines fünftumsatzstärksten Produktes.

Schaftenau, Kundl – Der Pharmakonzern Novartis hat in seinem Tiroler Werk in Schaftenau den Personalstand kräftig aufgestockt. Direk­t auf dem Produktionsgelände der Generika-Tochter Sandoz wurd­e seit vergangenem Jahr ein neues Gebäude mit Laboren, Büros und Lager­räumen für den Mutterkonzern Novarti­s errichtet.

70 neue Arbeitsplätze entstehen dort vor allem in den Bereichen Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung. Damit steigt der Personalstand an den beiden Tiroler Produktionsstandorten Kundl und Schaftenau auf 3500 Mitarbeiter. Österreichweit beschäftigt Novartis 4600 Mitarbeiter.

Bereits seit 1997 produziert Novartis in Tirol Mikropartikel für einen wichtigen Wachstumshormon-Regulator, der weltweit das fünftumsatzstärkste Produkt des Schweizer Pharmariesen ist, berichtet Sandoz-Österreich-Boss Ernst Meijnders, der seit Mitt­e 2013 auch Chef von Novartis Österreich ist. „Damit sind wir für Novartis das globale Technologiezentrum zur Produktion dieser hochkomplexen Arzneimittel. Der Neubau unterstreicht diese Position nachhaltig“, sagt Meijnders. Wie viel Novartis in Schaften­au nun in den Neubau gesteckt hat, gibt der Konzern nicht bekannt. Nur eine Zahl wird kommuniziert: Seit 1996, als die beiden Schweizer Konzerne Sandoz und Ciba Geigy zu Novartis fusionierten, sind in den Österreich-Standorten Kundl, Schaftenau, Wien und Unterach am Attersee mehr als zwei Milliarden Euro investiert worden.

Novartis erwirtschaftete mit 120.000 Mitarbeitern im Vorjahr einen Umsatz von rund 42,5 Mrd. Euro, um vier Prozent mehr als 2012. Währungseffekte drückten den Nettogewinn um ein Prozent auf 6,8 Mrd. Euro. Sandoz legt­e weltweit beim Umsatz um sechs Prozent auf 6,6 Mrd. Euro zu. (bea)

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