Streit um Ausbau geht weiter

Innsbruck – Schuldig bleiben sich beide vorerst kaum etwas: Wirtschaftskammer (WK) und die Stadt Innsbruck liegen sich nach wie vor bezüglic...

Innsbruck –Schuldig bleiben sich beide vorerst kaum etwas: Wirtschaftskammer (WK) und die Stadt Innsbruck liegen sich nach wie vor bezüglich des WK-Neubaus in der Wilhelm-Greil-Straße in den Haaren, die TT berichtete. In der Sitzung am Donnerstag beschloss der Gemeinderat nun einstimmig, den diesbezüglichen Bebauungsplan neu aufzulegen – aber nun nur noch mit vier anstatt wie geplant mit fünf Stockwerken. Für die höhere Kubatur hätte die Stadt von der WK verlangt, dass die mit dem Neubau geschaffene öffentliche Passage in die Meinhardstraße länger zu öffnen sei. Abgesichert mittels grundbücherlichem Servitut. Dazu ist WK-Boss Jürgen Bodenseer nicht bereit. Medial bezichtigte die WK darauf die Stadt, eine städtebauliche Chance „vertan“ zu haben. Planungsstadtrat Gerhard Fritz (Grüne) konterte im Gemeinderat: „Der Gestaltungsbeirat hat die Kammer nicht zum 5. Stock angestiftet.“ Die Stadt lasse sich auch von der WK „nicht auf der Nase herumtanzen“. (mami)


Kommentieren


Schlagworte