Mautaufsicht erwischte im Vorjahr 78.500 Vignettensünder

Keine Vignette bedeutete immer 120 Euro Ersatzmaut für Pkw (oder Wohnmobil) bzw. 65 Euro für ein Motorrad, bei Manipulation das doppelte.

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Wien – Die Mautaufsicht der Asfinag hat im Vorjahr 78.500 Lenker ohne gültige Vignette auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen ertappt. Das sind knapp 0,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor, teilte die Autobahn- und Schnellstraßengesellschaft am Freitag via Aussendung mit. Die Klebemoral liegt laut Asfinag-Geschäftsführerin Gabriele Lutter bei mehr als 98 Prozent.

Wird ein Vignettensünder erwischt, erleben die Kontrolleure durchaus Kreatives, wenn es um Ausreden geht. „Der Hund hat die Vignette gefressen. Ich wusste nichts von der Vignettenpflicht. Mein Navi hat mich auf die Autobahn gelotst“, sind laut Asfinag nur einige der erfolglosen Erklärungsversuche. Keine Vignette bedeutete immer 120 Euro Ersatzmaut für Pkw (oder Wohnmobil) bzw. 65 Euro für ein Motorrad, bei Manipulation das doppelte. Werden die Beträge nicht beglichen, folgen empfindliche Verwaltungsstrafen von 300 bis 3.000 Euro. (APA)


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