„Hörspiel des Jahres“ kommt aus Tirol

Innsbruck – Für den Kafka-Monolog „Ein Bericht für eine Akademie“ hat Heimatdichter Felix Mitterer im Sommer 2012 nach 29 Jahren erstmals wi...

Bei den Tiroler Volksschauspielen Telfs war „Ein Bericht für eine Akademie“ mit Felix Mitterer und Juliana und Siggi Haider ein Publikumshit.
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Innsbruck –Für den Kafka-Monolog „Ein Bericht für eine Akademie“ hat Heimatdichter Felix Mitterer im Sommer 2012 nach 29 Jahren erstmals wieder die Bühne erobert und als menschelnder Affe Rotpeter das Publikum begeistert. Nun ist die Adaption der Erfolgsproduktion der Tiroler Volksschauspiele Telfs vom Ö1-Publikum mit klarer Mehrheit zum „Hörspiel des Jahres 2013“ gewählt worden. Regisseur Martin Sailer hat das Stück von der Bühne ins Studio verlegt, wo Mitterer als Affe Rotpeter mit Inbrunst Chansons aus den 1930er Jahren singt, für die musikalische Untermalung sind wie bei der Bühnenfassung Juliana und Siggi Haider verantwortlich. „Ein Bericht für eine Akademie“ setzte sich gegen 19 Neuproduktionen durch und wird heute um 14 Uhr in Ö1 erneut ausgestrahlt. Bei der Publikumswahl wurden auch Katharina Weiß’ Hörspielfassung von „@Love“ und die SWR/ORF-Koproduktion „Rabenkinder“ von Johannes Gelich gewürdigt.

Als „Schauspieler des Jahres“ wurde mit dem zweifachen Nestroypreisträger und ehemaligen Burgschauspieler Markus Hering „ein Mann für besondere Rollen“ geehrt, der bereits in mehr als 80 Rundfunkproduktionen mitgewirkt hat. Der zum siebenten Mal vergebene „Hörspielpreis der Kritik“ ging bei der „Ö1-Hörspiel-Gala“ an das Kranken­hausdrama „Letzter Halt Plattform 80“ von Ursula Scheidle, inszeniert von Harald Krewer. Scheidles Stück wird im „Hörspiel-Studio“ am 4. März ab 21 Uhr wiederholt. (APA, TT)

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