Drei: Zusammenführung mit „Orange“-Netz abgeschlossen

Nach der Übernahme von „Orange“ hatte „3“ nach Eigenangaben zum Jahresende 3,4 Millionen Kunden.

Beim Handynetzbetreiber „3“ sind auch die Kunden vom Vorgängerunternehmen „One“ bzw. „Orange“, ihre Betreibervorwahl 0699 haben sie behalten.
© APA/Fohringer

Wien – Gute Nachricht für ehemalige „Orange“-Kunden - nach Kritik an der Netzqualität nach der Übernahme von „Orange“ durch „3“ vermeldet „3“ nun, dass das Funknetz fertig zusammengeführt ist. „ In den kommenden Monaten wird ‚3‘ das Netz noch weiter ausbauen. Gegenüber den ursprünglichen Netzen von Orange und ‚3‘ wird sich die Zahl der Sendestationen um 50 Prozent erhöhen“, so „3“-Chef Jan Trionow.

Parallel dazu erweitert der drittgrößte heimische Mobilfunkanbieter sein Netz um die vierte Mobilfunkgeneration LTE. Bis Jahresende 2014 sei eine LTE-Netzabdeckung von über 50 Prozent geplant.

Das Tochterunternehmen des chinesischen Mischkonzerns Hutchison hat heute die Geschäftszahlen für 2013 präsentiert - allerdings sind diese durch die Einrechnung von „Orange“ mit dem Vorjahr nicht vergleichbar. Demnach legte der Umsatz um 106 Prozent auf 745 Mio. Euro zu. Der operative Gewinn (Ebitda) stieg um 264 Prozent auf 182 Mio. Euro an. Der Betriebsgewinn (Ebit) erreichte rund 106 Mio. Euro (2012: 16 Mio. Euro).

Zum Jahresende hatte „3“ nach Eigenangaben 3,428 Millionen Kunden. „Zusätzlich zu den früheren Orange-Kunden steigerte ‚3‘ die Kundenbasis netto um weitere 214.000 Kunden oder 7 Prozent“, rechnete Trionow vor. (APA)


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