Dicke Luft, dicker Hals, dicke Brieftasche

Dicke Luft herrscht zwischen Wirtschafts-LR Patrizia Zoller-Frischauf und AK-Präsident Erwin Zangerl nach seiner Kritik an der Standortagent...

Dicke Luft herrscht zwischen Wirtschafts-LR Patrizia Zoller-Frischauf und AK-Präsident Erwin Zangerl nach seiner Kritik an der Standortagentur. „Zangerl beweist bei der Standort­agentur nur eines – eklatante Unwissenheit“, kontert Zoller-Frischauf. Sie hoffe doch, dass 1100 geschaffene Arbeitsplätze für den AK-Präsidenten keine „Würstel“ seien. Gleichzeitig erinnerte die Landesrätin Zangerl an das Fiasko mit dem AK-Zukunftszentrum. Dort habe die AK über 30 Mio. Euro an Zwangsbeiträgen der Tiroler Arbeitnehmer verbrannt.

Die SPÖ fordert, den Empfehlungen des Landesrechnungshofes zu folgen und ein Landesgesetz zu erlassen, wonach die Mietzins- und Annuitätenbeihilfe mit der Wohnbeihilfe zusammengeführt werden soll. „Wir wollen in Zukunft eine Beihilfe und würden diese der Einfachheit halber ,Wohnbeihilfe‘ nennen“, erklärt SP-Wohnbausprecher Thomas Pupp. Weiters solle es künftig keine unterschiedlichen Zugangskriterien und Beihilfenhöhen mehr geben. „Bei gleicher Belastung muss es, unabhängig vom Wohnort, die gleiche Förderung geben, egal ob es sich um eine wohnbaugeförderte Wohnung oder eine Wohnung vom freien Wohnungsmarkt handelt.“ Schwarz-Grün lehnte den Antrag ab.

Wohnbaureferent Johannes Tratter (VP)lobt indes die Sanierungsoffensive des Landes. Die Zahl der Ansuchen sei letztes Jahr um 40 Prozent gestiegen. „Mit rund 27 Millionen Euro Fördermitteln konnte zudem ein Bauvolumen von 138 Millionen Euro ausgelöst werden.“ (pn, aheu)

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