Das Kartenhaus wird wieder aufgestellt

Innsbruck – Francis J. Underwood (Kevin Spacey) ist kurz vor seiner Vereidigung als US-Vizepräsident, aber schon brauen sich dunkle Wolken ü...

Innsbruck – Francis J. Underwood (Kevin Spacey) ist kurz vor seiner Vereidigung als US-Vizepräsident, aber schon brauen sich dunkle Wolken über dem Capitol Hill zusammen: Auf seinem Weg durch die Instanzen der amerikanischen Politik hat sich Underwood nicht nur Freunde gemacht und je höher man steigt, desto dünner wird die Luft. So endete die erste Staffel von „House of Cards“, jener TV-Serie, die erstmals nicht über die großen US-Stationen oder Kabelnetze lief, sondern von Netflix via Internet angeboten wurde. Ab Montag setzen Frank und seine Frau Claire (Robin Wright) ihren Weg fort, es werden alte Rechnungen beglichen und neue Schulden eingegangen. Denn ein Ziel hat Underwood vor Augen: Er will es nicht beim Vize bleiben lassen, für ihn zählt nur der Job im Oval Office.

Während Franks Intrigen in der ersten Staffel noch spielerisch wirkten, auch wenn er schon damals über Leichen ging, ist die zweite Season deutlich dunkler angesetzt. Wer im Weg steht, wird aus dem Weg geräumt, wenn es sein muss, dann auch endgültig. Mit dem Erfolg der ersten Staffel kamen im zweiten Durchgang neue Stars hinzu – so führte etwa Jodie Foster in einer Folge Regie und Medienleute traten als „himself“ auf. Wer noch nicht die ganze Season gesehen hat, die Netflix in den USA und Sky Anytime ab 14. Februar für zwei Wochen online stellten, kommt jetzt jeden Montag bei Sky Atlantic HD auf seine Kosten. Gut investierte TV-Zeit. Der wirkliche Präsident, Barak Obama, meinte übrigens, er wünschte, dass „die Dinge manchmal so rücksichtslos effizient lägen ...“ (cjw)

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