Tirols Wasser ist eine Kraft- und Konfliktzone

1060 Wasserkraftwerke gibt es in Tirol, 40 sollen in den nächsten Jahren gebaut werden. Am Wasser liegen jedoch viele Konfliktzonen.

Innsbruck –Der Schutz der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (Natura 2000), Energie­wende 2050 und die Nutzung der Wasserkraft als zentrale Energie­strategie des Landes für erneuerbare Energie nebe­n der Halbierung des Endenergieverbrauchs von 100.000 auf 50.000 Terajoule – dies­e hehre­n Ziele vertragen sich nicht immer. Vor allem nicht in Tirol. Der Ausbau der Wasserkraft rückte zuletzt einmal mehr in den Mittelpunkt. Anlass war die Debatte über die gefordert­e Nachnominierung von natürlichen Lebensraumtypen und Habitaten, doch im Hintergrund schwelt seit Jahren ein Konflikt mit Umweltorganisationen, wenn es um neue Wasser­kraftwerke geht.

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