Schmankerln in kultureller Form serviert

Fern ab von Kommerz lockt das Programm des Kulturforums nach Breitenwang. Im Vorjahr wurden bereits 2611 Besucher gezählt.

© Nikolussi

Von Hans Nikolussi

Breitenwang –„Wir bemühen uns, ein interessantes und vielseitiges Programm anzubieten, und möchten damit das ganze Jahr über möglichst viele kulturell interessierte Menschen ansprechen. Wir scheuen uns nicht, neue Wege zu gehen, und das eine oder andere Experiment zu wagen. Qualität zählt – die Quote steht nicht im Vordergrund“, so lauten die selbst auferlegten Grundsätze des Kulturforums Breitenwang.

Seit dreizehn Jahren arbeitet der Verein konsequent nach dieser Maxime – und das mit durchschlagendem Erfolg. Unterstützt werden die Bemühungen durch die Gemeinde, die mit dem Veranstaltungszentrum und der finanziellen Zuwendung ein Arbeiten abseits des so genannten „Mainstreams“ überhaupt möglich macht.

24 Veranstaltungen standen im Vorjahr auf dem Programm – vom Kabarett über Kammermusik, dem Konzertfrühling, dem Weekend-for-Jazz bis hin zum Theater-Highlight „Die 7 Todsünden“ von Franz Kranewitter. Alles beileibe keine seichte Kost. Dass die Besucherfrequenz dennoch von 1670 Besuchern im Jahr 2012 auf 2611 Gäste im Jahr 2013 gesteigert werden konnte, das macht das Team um Obmann Robert Pacher, dessen Mannschaft erst kürzlich wieder bei Wahlen das Vertrauen fand, stolz. Einen nicht unbeträchtlichen Anteil am Erfolg der Initiative hat der von Gründungsobmann Wolfgang Walgram ins Leben gerufene „filmcircle“. Für Cineasten eine Fundgrube für Außergewöhnliches. Vom Dokumentarfilm bis zum mit internationalen Preisen ausgezeichneten Streifen reichte der Bogen. Erst kürzlich konnte der 12.000. Besucher geehrt werden.

„Auf Anregung meines Sohnes Wilfried und professionell unterstützt von Julia Mott konnte gemeinsam mit Gertrud Köck, dem Team des Kulturforums und der Gemeinde im November 2004 die erste Staffel gestartet werden“, meint Wolfgang Walgram, der mit einem hohen Maß an Professionalität und Konsequenz an die Sache heranging und dies auch weiterhin tun wird. Stammkunden werden es ihm danken und die ständig wachsende Zahl an jungem Publikum freut die Verantwortlichen.


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