Schuljubiläum in Langkampfen

Langkampfen – Der 14. November 1998 war ein großer Tag für Langkampfen – der Tag der Eröffnung der neuen Hauptschule. Notwendig wurde dieser...

Langkampfen – Der 14. November 1998 war ein großer Tag für Langkampfen – der Tag der Eröffnung der neuen Hauptschule. Notwendig wurde dieser Bau, weil die Schule in Kirchbichl hoffnungslos überfüllt war. „Die Gespräche und Vorarbeiten haben schon fünf Jahre vorher begonnen und das war verbunden mit Grundkauf, Grundtausch und unzähligen Besprechungen“, erklärte Bürgermeister Georg Karrer anlässlich einer Jubiläumsfeier. 68 Mio. Schilling kostete die Schule damals und Karrer ist überzeugt davon, dass der Bau heute das Doppelte kosten würde.

Hermann Dindl war der erste Direktor und er legte den Grundstein dafür, dass die Schüler bestmöglich auf selbstständiges Lernen vorbereitet werden. Als er die Stelle als Bezirksschulinspektor antrat, übernahm die jetzige Inspektorin Margreth Egger die Schulleitung. „Das Konzept des offenen Lernens brachte es mit sich, dass es Lehrpersonen brauchte, die offen waren für neue Ideen und Denkansätze“, erinnert sich Egger. Viele Faktoren der Neuen Mittelschule, zu denen die Schule in Langkampfen nun zählt, waren bereits gegeben, sodass die Einführung des neuen Schulsystems keine große Änderung brachte. LA Bettina Ellinger erinnerte daran, dass von den Lehrern anderer Schulen immer genau darauf geachtet wurde, was in Langkampfen geschieht, wie sich zum Beispiel das Projekt des freien Lernens entwickelt.

Seit nunmehr vier Jahren ist Anita Marksteiner Leiterin der Schule. Sie sieht Herausforderungen im fixen Angebot an Förderstunden, im neuen System der Benotung, wo man von den Noten weg hin zum Stärken-Gespräch kommen will. „Wir wollen die Grundlagen vermitteln, auf denen die Schüler ihre Karrieren aufbauen“, betonte Marksteiner. (be)


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