Kickstarter-Projekte sammelten eine Milliarde Dollar ein

Menschen können auf US-Plattform um Geldgeber für Ideen werben. Aber nicht immer ist Crowdfunding erfolgreich.

Berlin – Die US-Plattform Kickstarter hat die Milliarden-Marke geknackt: Nutzer haben seit 2009 eine Milliarde Dollar (726 Mio. Euro) für Projekte zugesagt. Die Hälfte davon sei in den vergangenen zwölf Monaten versprochen worden, verkündete Kickstarter am späten Montagabend.

Auf Kickstarter können Menschen ihre Ideen vorstellen und um Geldgeber werben. Nutzer können die Projekte mit unterschiedlich viel Geld unterstützen und erhalten dafür die Aussicht, später ein fertiges Produkt und andere Zugaben zu bekommen. Das Prinzip nennt sich „Crowdfunding“ - eine Menge Menschen finanzieren mit Kleinbeträgen eine Geschäftsidee. Kickstarter behält eine Provision ein. So wurden bereits Smartphone-Zubehör, Musikalben und Kinofilme finanziert. Allerdings gibt es auch Berichte über Projekte, die trotz erfolgreicher Sammelaktion scheiterten.

Das meiste Geld gaben Nutzer aus den USA, wo Kickstarter herkommt. Sie waren mit mehr als 660 Mio. Dollar dabei. Mehr als 97.000 Nutzer aus Deutschland sagten insgesamt 21 Mio. Dollar zu. (APA/dpa)

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