Imst analysiert Hallenbadbudget

Das Treffen mit LH Platter bezüglich Tschirgantbad brachte kein konkretes Ergebnis.

Von Hubert Daum

Imst, Innsbruck –Das Ping-Pong-Spiel um das mittlerweile geschlossene Nassereither Hallenbad geht weiter. Wie berichtet, stehen zwei Varianten zur Debatte: die Minimalsanierung in Nassereith und der Bau eines neuen Hallenbades in Imst.

Kürzlich gab’s in dieser Causa eine Audienz von BM Reinhold Falbesoner, BM Stefan Weirather und BH Raimund Waldner beim Landeshauptmann. Platter ließ sich über den momentanen Stand informieren, favorisierte aber keine Variante. Es sei ihm jedoch wichtig, dass im Oberland ein Hallenbad existiert. Nachdem die meisten Gemeinden eine Sanierung des Bestehenden ablehnen, wird nun in der nächsten Woche der Imster Finanzausschuss tagen. „Wir müssen nun endlich konkret wissen, ob sich ein Neubau vom Budget her grundsätzlich ausgehen würde“, bestätigt BM Weirather diesen nächsten Schritt, „ohne die Beteiligung der übrigen Gemeinden ist das sowieso nicht machbar.“

Das Hallenbad war jedenfalls dem Nassereither Gemeindesäckel ein Klotz am Bein: Mit stolzen 160.000 Euro jährlich wurde das Budget belastet. Das sollte nun Vergangenheit sein. Im neuen vom Gemeinderat beschlossenen Sechs-Millionen-Voranschlag 2014 müssten also mehr Mittel frei werden. Zum Beispiel für die ebenfalls schon beschlossene Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED. Der Austausch der 366 Lichtpunkte kostet 185.000 Euro.

Die erste Nachnutzung des Bades der etwas anderen Art passiert jedenfalls schon am kommenden Dienstag: Von 11 bis 12.30 Uhr gibt’s eine Modenschau.


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