Wattens will den Sack zumachen

Von Tobias Waidhofer...

Von Tobias Waidhofer

Wattens –Ob der Hit von Schlager-Barde Klaus Lage den Kundler Eishockey-Spielern ein Begriff ist, steht nicht fest. Wenn doch, könnte den Krokodilen vor dem heutigen vierten Eliteliga-Finalspiel in Wattens (19.30 Uhr) der Refrain des Hits „1000 und 1 Nacht“ durch den Kopf schwirren: „1000-mal berührt, 1000-mal ist nichts passiert.“

Weil Titelverteidiger Wattens in der Best-of-five-Serie mit 2:1 in Führung liegt, können die Pinguine heute (19.30 Uhr) mit einem Heimsieg im Alpenstadion den Titel fixieren. Kundl droht somit die vierte Finalniederlage in Folge. Damit diesmal doch endlich etwas (der Titel) passiert, setzen die Unterländer vor allem auf Lockerheit. „Wir müssen so weiterspielen und die Eigenfehler minimieren“, fordert der sportliche Leiter Bruno Schiestl. „Wir spielen gegen eine starke Wattener Mannschaft und werden alles versuchen. Wenn es aber nicht klappt, geht die Welt auch nicht unter.“ Um die Lockerheit auch dem Team zu vermitteln, besuchte die Mannschaft am vergangenen Samstag geschlossen einen Faschingsball.

Von Feiern will man bei den Wattener Pinguinen hingegen noch gar nichts wissen. „Wir haben nichts geplant. Außer ein Training am Freitag, falls wir am Samstag noch einmal spielen müssen“, setzt der sportliche Leiter Markus Gander auf Understatement.

„Es wäre natürlich ein Traum, den Titel daheim einzufahren. Um zu gewinnen, müssen wir aber mannschaftlich so geschlossen auftreten wie zuletzt“, weiß Gander um das Erfolgsrezept.

Das Wattener Alpenstadio­n wird heute jedenfalls aus allen Nähten platzen. Vielleicht können sich die Pinguine-Fans auch auf eine Meisterparty freuen. „1000 und 1 Nacht“ liegt dann wohl auch auf dem DJ-Plattenteller.


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