Keine guten Karten bei der Jobsuche

Die Arbeitslosigkeit steigt, der Bezirk Landeck kam mit einem blauen Auge davon. Die Zahl der freien Stellen ist deutlich gesunken.

Symbolbild
© TT / Thomas Boehm

Landeck –Wer im Februar 2013 auf Jobsuche im Bezirk Landeck war, dem konnte das AMS noch 307 offene Stellen anbieten. Heuer ist das Angebot auf 202 sofort verfügbare Stellen geschrumpft, was ein empfindliches Minus von 34,2 Prozent bedeutet. Was nicht unbedingt heißt, dass es tatsächlich ein Drittel weniger Jobangebote gab. „Viele Dienstgeber schreiben freie Stellen auf ihrer Homepage aus. Auch Tourismusverbände bieten diverse Jobbörsen an“, weiß Landecks AMS-Leiter Günther Stürz.

Trotzdem gibt es in der Februar-Bilanz des Landecker AMS Hinweise, dass es am regionalen Arbeitsmarkt enger geworden ist. Zum Stichtag 28. Februar waren in Summe 1443 Personen auf Jobsuche vorgemerkt, die Arbeitslosenrate ist um 3,7 Prozent gestiegen. Die gute Nachricht: Im tirolweiten Vergleich ist Land­eck noch mit einem blauen Auge davongekommen, alle anderen Bezirke verzeichnen höhere Zuwächse. Die weniger gute Nachricht: Laut Stürz haben die zuletzt rückläufigen Nächtigungsziffern unmittelbare Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: „Im Tourismus haben wir diesmal mehr Arbeitslosigkeit als im Vorjahr. In anderen Sparten sind die Werte praktisch unverändert geblieben.“

Weiterhin wenig Bewegung gibt es am Lehrstellenmarkt: 13 junge Leute, vier mehr als im Vorjahr, können aus 125 vom AMS ausgeschriebenen Ausbildungsplätzen wählen.

Auch zahlreiche Ausländer beantragen Arbeitslosengeld in Landeck. Die Steigerung liegt bei 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. (hwe)


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