Magische Marke gesprengt

Zwölf Ensembles holten sich ein Ticket für Landesbewerb „Musik in kleinen Gruppen“.

© AMB

Von Simone Tschol

Außerfern, Reutte –Alle zwei Jahre veranstaltet der Blasmusikverband Tirol den Wettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ für Ensembles. Ziel ist es, „vereinseigene Ensembles“ in den Musikkapellen zusammenzustellen und zum Mitmachen zu motivieren.

Dieses Angebot muss man den Außerferner Kapellen nicht zweimal unterbreiten. Nicht weniger als 30 Ensembles mit 110 Musikantinnen und Musikanten quer durch alle Altersgruppen waren kürzlich den ganzen Tag über an der Landesmusikschule Reutte begeistert am Werk. Als Ensembleleiter fungierten Lehrer der Musikschule, welche ihre Gruppen perfekt auf den Wettbewerb vorbereitet hatten und beim Auftritt mehr Nervosität zeigten als ihre „Schützlinge“.

Aber die Proben haben sich bezahlt gemacht. Die hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Martin Rabl, Landesjugendreferent des Blasmusikverbandes Tirol, war äußerst genau und kritisch und zeigte sich am Ende beeindruckt. Sie honorierte die Leistungen der Außerferner mit einer hohen Punktewertung.

Insgesamt zwölf der 30 Ensembles ist es diesmal gelungen, die magische Marke von 90 Punkten zu knacken. Magisch deshalb, weil das Erringen von 90 Punkten sogleich zur Teilnahme am Landeswettbewerb berechtigt. Fünf Gruppen haben die Marke sogar deutlich übertroffen: Die höchste Wertung ging mit 96,89 Punkten an „Bubreg Time & Co“ rund um Ensembleleiter Attila Bubreg.

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Auch die Zuhörer fanden großen Gefallen an den Darbietungen. Sie applaudierten dem jüngsten Teilnehmer mit 9 Jahren ebenso wie den über 50-Jährigen.

Neben jenen, die sich die Teilnahme am Landeswettbewerb erspielt haben, durften sich am Ende des Tages auch alle anderen als Gewinner feiern lassen. Und der Landesmusikschule Reutte unter Direktor Tobias Lämmle und dem Außerferner Musikbund unter Obmann Horst Pürstl ist es einmal mehr gelungen, Synergien innerhalb der Blasmusikszene zu nutzen.


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