Sorge wegen Ukraine und fehlender Mitarbeiter

Berlin – Im international scharfen Wettbewerb um Urlauber wollen sich die heimischen Touristiker ab heuer im Zusammenhang mit dem 25-Jahr-Ju...

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Berlin –Im international scharfen Wettbewerb um Urlauber wollen sich die heimischen Touristiker ab heuer im Zusammenhang mit dem 25-Jahr-Jubiläum der Grenz­öffnung zwischen Ost- und Westeuropa positionieren. „Wir werden Österreich als Treffpunkt Europas in den Mittelpunkt unserer Kommunikation rücken“, kündigte die Chefin der Österreich- Werbung, Petra Stolba, auf der ITB in Berlin an. Immerhin habe der Fall des Eisernen Vorhangs und der Berliner Mauer seinen Anfang an der Grenze zwischen Ungarn und dem Burgenland genommen.

„Damals war die Einschätzung, das könnte ein Zukunftsgast werden“, berichtete Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner. Die Zahl der russischen Urlauber in Österreich hat sich seit 2005 von rund 100.000 auf 513.460 verfünffacht. Aus ganz Osteuropa kommen 3 Millionen. Der politische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine droht auch den Tourismus zu treffen, befürchtet Mitterlehner. „Kontoeinfrierungen für die Eliten und das Aussetzen von Visa-Erleichterungen sind im Tourismusbereich ein Volltreffer, wo wir uns selbst beschneiden.“

Ein weiteres Problem ist der Arbeitsmarkt: Die Betriebe würden händeringend nach Mitarbeitern suchen, andererseits sind die Arbeitslosenzahlen im Tourismus zuletzt massiv gestiegen. „Im Tourismus gibt es jede Menge freie Arbeitsplätze. Die Leute wollen aber nicht in die letzte Talschaft gehen, sind da nicht so mobil“, sagt Tourismus-Obmann Hans Schenner. (APA)

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