„Wir sind auf einem guten Weg“

Genf – Seit einigen Jahren wirkt der gebürtige Tiroler Christian Klingler maßgeblich im VW-Konzern mit: Auf Vorstandsebene ist er für den Ve...

Genf –Seit einigen Jahren wirkt der gebürtige Tiroler Christian Klingler maßgeblich im VW-Konzern mit: Auf Vorstandsebene ist er für den Vertrieb zuständig – und als solcher müsste er hochzufrieden sein mit der Entwicklung des Wolfsburger Markenverbundes. Mit mehr als 9,7 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (schwere Lkw inkludiert) im vergangenen Jahr schob sich das Unternehmen mit einem Umsatz von 197 Milliarden Euro an General Motors vorbei auf den zweiten Platz der Hersteller-Rangliste. Nur Toyota steht noch besser da, die Japaner verfehlten knapp die Zehn-Millionen-Marke. „Wir sind auf einem guten Weg“, fasst Klingler zusammen, anspielend auf die im Leitfaden „Mach 18“ niedergelegten Unternehmensziele, zu denen zählt, bis zum Jahr 2018 in der Automobilwelt die Führung zu übernehmen.

Doch Klingler weiß, dass es nicht überall wie am Schnürchen für die Wolfsburger läuft. In den USA musste die Marke Volkswagen 2013 ein Minus beim Absatz hinnehmen, obwohl das Marktumfeld ein günstiges war und nach wie vor ist. Dafür verantwortlich sei, dass Volkswagen keinen großen Pick-up im Programm habe, eine Fahrzeugkategorie, in der hauptsächlich die amerikanischen Hersteller erfolgreich sind. Ob VW hier an ein neues Modell denke? „Wir schauen uns das genau an“, reagiert Klingler auf Anfrage der TT, eine konkrete Entscheidung gebe es noch nicht. Ähnliches gelte für ein „Low-Budget-Car“ für bestimmte Märkte – fixiert sei noch nichts, auch nicht die häufig kolportierte Submarke. (hösch)

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