Dienen nach dem Vorbild Notburgas

Von Walter Zwicknagl...

Von Walter Zwicknagl

Eben –Geistlicher Begleiter der Notburga-Gemeinschaft, die mittlerweile in fünf Diözesen wirkt, ist seit dem Tod von Kaplan Ludwig Penz der emeritierte Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser. Schon bei der Gründung der Gemeinschaft im Jahr 2000 war er als damaliger Diözesanbischof von Innsbruck dabei. „Jetzt bin ich näher bei der heiligen Notburga“, sagte er am Aschermittwoch, als er zur Vesper in der Wallfahrtskirche Eben von Baumkirchen aus aufbrach. Dort wohnt er im Haus der Don-Bosco-Schwestern. Jeweils am ersten Mittwoch im Monat kommt er zur Vesper, die um 15 Uhr beginnt.

„Unsere Gemeinschaft, die sich in den Pfarrgemeinden verstärkt um kranke und ältere Menschen kümmert, ist langsam, aber stetig gewachsen. Wir kommen auch regelmäßig zum Gebet zusammen. Derzeit zählen wir 209 Frauen. Drei davon sind in Amerika“, berichtet Schwester Konstantia Auer, die gute Seele der Gemeinschaft. Nicht nur in der Diözese Innsbruck, auch in der Erzdiözese Salzburg, in der Diözese Bozen-Brixen, im Erzbistum München-Freising und im Bistum Augsburg setzt die Notburga-Gemeinschaft Akzente. „Die leiblichen und geistlichen Werke der Barmherzigkeit stehen ganz vorne in der Aufgabenstellung. Seit unserer Gründung hat sich in der Kirche einiges verändert und unsere Dienste in der Liturgie und im sozialen Bereich sind noch wichtiger geworden. Unsere Frauen sind da, wenn jemand neu zugezogen ist, wenn jemand Auskunft über die Pfarre braucht oder wenn Kranke zu besuchen sind. Wir wollen einfach nahe bei den Menschen sein“, umreißt Schwester Konstantia das Programm. Die Aufnahme in die Gemeinschaft erfolgt jeweils im Notburga-Monat September. „Für die Zukunft gibt es noch einige Pläne“, verrät die rührige Ordensfrau.


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