Mit 2 Promille hinter dem Pkw-Steuer

Kufstein – Es gibt sie weiterhin, jene Unbelehrbaren, die sich, nachdem sie viel zu tief ins Glas geschaut haben, ans Steuer eines Pkw setze...

(Symbolfoto)
© thomas boehm

Kufstein – Es gibt sie weiterhin, jene Unbelehrbaren, die sich, nachdem sie viel zu tief ins Glas geschaut haben, ans Steuer eines Pkw setzen. Und das, obwohl die Tiroler Polizei landesweit eine Aktion scharf angekündigt hat. Daher wurde auch im Bezirk scharf kontrolliert. „Wir haben in einer Woche 400 Alkoholvortests mehr durchgeführt“, berichtet der Kufsteiner Bezirkspolizeikommandant Walter Meingassner.

Insgesamt 1100 Pkw-Lenker wurden vom Unsinnigen Donnerstag bis zum Aschermittwoch kontrolliert. Wie die Alkoholvortests ergaben, hatten 16 Pkw-Lenker zu tief ins Glas geschaut. Im Detail hatten neun Fahrzeuglenker einen Alkoholwert von mehr als 0,8 Promille und sieben Fahrzeuglenker einen Alkoholwert zwischen 0,5 und 0,8 Promille.

„Sämtlichen alkoholisierten Fahrzeuglenkern wurde die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurden die alkoholisierten Fahrzeuglenker bei der zuständigen Behörde angezeigt“, teilt Meingassner mit.

Besonders auffällig waren für Meingassner während der gesamten Faschingszeit zwei Alko-Fahrten: In einem Fall krachte ein Autofahrer mit dem Pkw in Wörgl gegen ein Taxi. Ein bei dem Unfalllenker durchgeführter Alkomattest ergab 2,06 Promille. In einem anderen Fall wurde ein stark alkoholisierter Pkw-Lenker von einer Polizeistreife kontrolliert. Der Alkotest ergab bei ihm 2,3 Promille.

Aber nicht nur auf Alko-Lenker hatten die Polizisten in der Faschingszeit ein scharfes Auge, sondern auch auf den restlichen Verkehr. Ein Taxilenker konnte von einer Polizeistreife im Ortsgebiet der Gemeinde Kirchbichl bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern mit einer Geschwindigkeit von 102 Stundenkilometern gemessen werden. (TT)


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