Streit „Kornspitz“ geht in die nächste Runde

Der Europäische Gerichtshof hat das Weckerl wieder der österreichischen Gerichtsbarkeit aufs Teller gelegt. Das Markenrecht bleibt vorerst bei der Firma Backaldrin.

© backaldrin The Kornspitz Company

Wien - Die Geschichte ist komplex, schließlich geht es um nicht weniger als um ein „längliches, an beiden Enden spitz zulaufendes Brötchen“ (Copyright EU) - besser bekannt unter dem Namen „Kornspitz“. Ob das längliche Brötchen aber so heißen darf, darüber streiten seit langem zwei Bäckereien. Nun hat der Europäische Gerichtshof das Weckerl wieder der österreichischen Gerichtsbarkeit aufs Teller gelegt.

Laut Europäischen Gerichtshof ist der Markenname verfallen, da den Konsumenten nicht bewusst ist dass es sich um eine geschützte Marke handelt und die Bezeichnung als Alltagswort gilt. Nun soll der österreichische Oberste Patent- und Markensenat prüfen ob der Inhaber der Marke Kornspitz - die Firma Backaldrin - die Bäcker dazu angehalten hat, die von Backaldrin gelieferten Rohlinge unter der Bezeichnung Kornspitz zu verkaufen.

Backaldrin betonte heute, Donnerstag, dass bis zu einer gerichtlichen Klärung in Österreich der Markenname weiterhin ihnen gehöre. (APA)


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