Der Wacker, die Haftung, die Lizenz

Innsbruck – Der Tag X rückt näher, wenige Tage nach dem ersten von elf Schicksalsspielen gegen Rapid muss der FC Wacker seine Lizenzunterlag...

Innsbruck –Der Tag X rückt näher, wenige Tage nach dem ersten von elf Schicksalsspielen gegen Rapid muss der FC Wacker seine Lizenzunterlagen bei der Bundesliga einreichen. Die Lizensierung, die wirtschaftliche Überprüfung des Vereins, stellte in den vergangenen Jahren stets einen Unsicherheitsfaktor dar. Heuer ließ Präsident Gunsch jedoch ausrichten, bis auf ein paar kleine Fragen sei alles entschieden.

Bereits am Mittwoch wollte man sämtliche Papiere nach Wien schicken – eine Frage bleibt weiterhin offen: Wie verfährt der Verein mit jener Haftung, die zwei alte Vorstandsmitglieder am Ende ihrer Tätigkeit abgegeben haben? Konkret geht es um 200.000 Euro, die von Franz Thurner und Ex-Präsident Kaspar Plattner im Fall eines durchwachsenen Geschäftsjahrs überwiesen werden müssten. Sie sind Teil der Lizensierung. Auch, wenn Plattner dem Vernehmen nach nichts mehr zahlen will. Er sei bei Transfergeschäften nicht eingebunden gewesen, kommentieren wollte er das gestern aber nicht.

Präsident Gunsch indes beharrt darauf: „Wir wollen nicht auf dieses Geld zurückgreifen, aber wenn es nötig ist, tun wir es.“ Die Haftung bleibe auf dem Tapet und werde entsprechend zu den Unterlagen für die Bundesliga beigefügt. (floh)

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