Fastensuppe brachte Rekord ein

Traditionelles Aschermittwoch-Treffen: 1375 Euro für benachteiligte Frauen gesammelt.

© Gemeionde Ehenbichl/Rauth

Ehenbichl –Heuer waren es Knoblauch-, Tomatencreme-, Lauch-, Kartoffel- und Karotten-Orangencreme-Suppe, mit denen die Ehenbichler Gastronomen beim Fastensuppenessen die Gaumen der Gäste begeisterten. Insgesamt wurden über 130 Liter Fastensuppen ausgeschenkt, die kostenlos vom Hotel Maximilian, den Gasthäusern Schlosswirt und Kreuz Rieden sowie dem Restaurant Scheibe­r zur Verfügung gestellt wurden. Das Brot wurde von den Bäckereien Holzmayr und Ihrenberger gespendet.

Wie jedes Jahr lud die Katholische Frauenbewegung zu dieser Benefizveranstaltung ein. Zu den Gästen gehörten unter anderem Dekan Franz Neuner, Altdekan Ernst Pohle­r, BR Sonja Ledl-Rossmann, BH Katharina Rumpf sowie zahlreiche Bürgermeister aus dem Reuttener Talkessel. Für ein gutes Service sorgten wie gewohnt die Ehenbichler Frauen.

„Gut, dass es in den Pfarren die Fastensuppe gibt, und gut, dass Menschen da sind, die sich engagieren“, sagte Organisatorin Brigitte Reinstadler. Die Katholische Frauenbewegung unterstützt in 100 Projekten in Ländern des Südens benachteiligte Frauen. Beim Benefiz-Suppen­essen in Ehenbichl wurden diesmal stolze 1375 Euro für diese Projekte gesammelt. Das ist neuer Rekord.

Die Aktion Familienfasttag gibt es seit 1958, sie ist Öster­reichs älteste Initiative für frauenspezifische Entwicklungszusammenarbeit. Teilen wurde zum Symbol der Solidarität mit benachteiligten Frauen in Asien und Lateinamerika. Heuer stehen Bildungsprogramme zur Stärkung von Frauen im Kampf gegen Gewalt in der Familie und Trainings in Gesundheitsvorsorge und Ernährung im Vordergrund. (TT)

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