Kreuzung wird entschärft

In St. Johann gibt es eine Einigung für die Wieshofer-Kreuzung, eine neue Straße wird errichtet. Insgesamt werden zwei Millionen Euro in den Straßenbau investiert.

Von Verena Hofer

St. Johann i. T. –Die schmale Durchfahrt bei der Wieshofer-Kreuzung wird entschärft, für die Anwohner des St. Johanner Ortsteils Oberhofen gibt es ab dem heutigen Sommer eine andere Zufahrt. „Es geht nicht mehr durch die Wieshofer Mühle, sondern im rechten Winkel auf die Bundesstraße“, erklärt Alexander Hronek, zuständig für die Gemeindestraßen, den Mandataren bei der Sitzung am Donnerstagabend.

Gebaut wird unterhalb der Wieshofer Mühle eine neue Straße. Im Zuge der Arbeiten wird der bisherige Gehsteig zur Hauptschule ausgebaut: Ein 2,5 Meter breiter Geh- und Radweg entsteht. Die jetzige Einfahrt wird abgerundet und dient weiterhin als Firmenzufahrt. Der alte Weg wird zurückgebaut und begrünt. Die unmittelbaren Anrainer erhalten einen Zaun bzw. eine Mauer.

Für die Bewohner im Ortsteil Oberhofen bringen die Bauarbeiten keine Behinderungen, da die jetzige Route bis zur Fertigstellung der neuen Straße genutzt werden kann. Die Baukosten liegen nach ersten Schätzungen zwischen 250.000 bis 275.000 Euro, dazu kommen noch Grund­ablösen in der Höhe von 45.000 Euro. Die Bauarbeiten sollen Anfang Mai beginnen und rund sechs Wochen dauern. „Vor den Sommerferien müssen wir fertig sein“, erklärt Hronek den Zeitplan. Auswirkungen auf den Koasalauf und den Radweltpokal hat die Kreuzung keine. Im St. Johanner Gemeinderat herrschte Einigkeit für die Umsetzung – alle Gemeinderäte waren dafür.

Fertig gebaut wird heuer auch die Schwendter Kreuzung – 50.000 Euro sind im Budget des Straßenausschusses dafür eingeplant. Insgesamt gibt die Gemeinde im heurigen Jahr 475.000 Euro für Straßenbaumaßnahmen aus. Dazu kommen noch Sanierungen, Grundablösen, Parkplätze und Gehsteige. Für den Winterdienst sind 512.000 Euro eingeplant. 2012 lagen die Ausgaben bei 737.000 Euro, im vergangenen Jahr mussten 548.000 Euro bezahlt werden. „Heuer liegen wir darunter“, sagt Ausschussobmann Simon Aschaber. Für die Projekte im Straßenausschuss sind zwei Millionen Euro vorgesehen. Darin beinhaltet ist auch die Parkplatzbewirtschaftung sowie öffentliche Beleuchtungen und Uhren.

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