Von Alpha-Tierchen und Sorgen um Ausländerquote und Geld

Vor zehn Jahren wurde die Medizinische Universität Innsbruck als Uni selbstständig. Rektorin Helga Fritsch sieht keine Kinderkrankheiten mehr.

Von Alois Vahrner

Innsbruck –Helga Fritsch, die erste Frau an der Spitze einer Medizin-Uni in Österreich überhaupt, ist in Innsbruck nach Hans Grunicke, Clemens Sorg und Herbert Lochs bereits die vierte Nummer 1 in nur einem Jahrzehnt. Dass sie somit angesichts vergangener Turbulenzen auf einem Schleudersitz sitzen könnte, verdirbt ihr den rheinländischen Humor und Optimismus allerdings im TT-Gespräch nicht. „Ich habe die Aufgabe sehenden Auges übernommen. Und es gibt doch viele Momente, in denen auch so eine Funktion Freude bereitet.“ Etwa mit der Verstärkung der Gender-Medizin, die von Margarethe Hochleitner geleitet wird. „Bisher wurden Medikamente ja oft nur an Männern getestet, obwohl Frauen etwa bei Herzinfarkten eine ganz andere Symptomatik haben.“

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