Popstar Bono forderte Maßnahmen gegen extreme Armut

Lob gab es auch auch für Linkspolitiker bei der Rede des Popstars vor dem EVP-Gipfel in Dublin.

Dublin – Popstar Bono hat die europäischen Regierungen zu Maßnahmen gegen die extreme Armut aufgefordert. Der für sein soziales Engagement bekannte Sänger der irischen Band U2 sagte am Freitag bei einem Auftritt vor dem Kongress der Europäischen Volkspartei (EVP) in Dublin, es brauche Maßnahmen, um den Abfluss von knapp 40 Milliarden Euro im Jahr aus korrupten Geschäften in Afrika nach Europa zu stoppen.

Bono nannte ein im EU-Parlament diskutiertes Gesetz als lobenswertes Beispiel, das helfen soll, Finanzströme hin zu Scheinfirmen in Europa offenzulegen. Bisherige Schlupflöcher hätten auch dem gestürzten Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, erlaubt, Gelder außer Landes zu schaffen und dort legal zu bunkern.

In seiner Rede lobte Bono die Arbeit europäischer Spitzenpolitiker. „Europa hat Helden“, sagte Bono - und nannte Konservative wie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, aber auch Linkspolitiker wie Frankreichs Präsident Francois Hollande und EU-Spitzenkandidat Martin Schulz. „Ihr dreht mir gleich das Mikrofon ab“, scherzte Bono nach seiner Äußerung. (APA)

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