Autohandel stürmte Genfer Salon

250 Aussteller, 146 Welt- und Europapremieren, ein frisch gekürtes Auto des Jahres: Da durfte das WK-Gremium des Fahrzeughandels natürlich nicht fehlen und flog mit 73 Teilnehmern nach Genf.

Von Reinhard Fellner

Genf – 900 Fahrzeuge werden heuer bis zum 16. März 700.000 Besucher auf den 84. Genfer Autosalon locken.

Um sich zum Jahresauftakt über die Modellneuheiten zu informieren, organisiert das Gremium des Fahrzeughandels der Tiroler Wirtschaftskammer unter Führung von Gremialobmann Wolfgang Rötzer schon seit Jahren einen Besuch des Genfer Autosalons. Aufgrund des Ansturms geleitete Gremialgeschäftsführer Marco Stütz am Donnerstag 73 Insider nach Genf.

Kraftfahrzeug-Techniker-Landesinnungsmeister und stv. Bundesinnungsmeister Martin Gertl (Gertl, Kramsach) war als – sozusagen – technisch letzte Instanz mit an Bord und verliebte sich gleich in den brandneuen Ford Mustang, der nun wieder nach Europa galoppiert.

Besonders stolz war aber heuer natürlich David Harrasser vom Schwazer Autohaus Schick, das mit dem neuen Peugeot 308 das in Genf frisch gekürte „Auto des Jahres 2014“ stellt. Obmann Rötzer gratulierte und zog weiter zum neuen Renault Twingo, der die Technik des künftigen Smart vorwegnimmt.

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Gerald Unterberger stand indes schon bei BMW, wo nicht nur der brandneue Kompakt-Van Active Tourer die Massen anzog, sondern auch das hochelegante 4er Gran Coupé und der überarbeitete X3 präsentiert wurden. Nebenan raubte die bildhübsche Studie zum kommenden Mini Clubmann manchem Besucher den Atem.

Alois und Herbert Sparer aus St. Johann statteten hingegen ihrer Marke Opel einen Besuch ab, wo der Adam erstmals als spaßiger Offroader sowie als S und da gleich mit 150 PS gezeigt wurde.

Andreas Resch, Audi- und Seat-Markenleiter bei der VOWA, hatte da jedoch ganz andere Sportskanonen im Sinn. Präsentierte Audi doch die dritte Generation der Ingolstädter Sportwagen-Ikone TT und sprengt Seat mit dem Cupra Leon und dessen 280 PS die bisherigen Grenzen der Spanier. VOWA-Chef Erwin Cassar begutachtete wenig weiter den trendigen Skoda Octavia Scout und bei Volkswagen den Golf GTE, der als 204-PS-Plug-in-Hybrid die Fahrleistungen eines GTI bei bis zu 1,5 Liter Normverbrauch ermöglichen soll. Viele Blicke zog bei VW auch der geräumige Golf Sportsvan auf sich.

Hybrid kann Toyota natürlich schon lange, was sich für Toyota-Urgestein Willi Bacher, Thomas Gratz und Doris Lackner am Stand in einer breiten Hybrid-Modellpalette ausdrückte. Star der Tiroler Toyota-Händler war aber natürlich der völlig erneuerte Stadtflitzer Aygo.

Harald Nössig vom Fiat-Autohaus Lüftner freute sich hingegen über die neue Linie „Cross“, die den Panda 4x4 und das SUV Freemont nun noch mehr in Richtung Offroad rücken. Aufgefrischt wurde hingegen der 500.

Eine Legende aus England inspizierte hingegen Denzel-Chef Klaus Kluckner genauer: den Jaguar F-Type Coupé.

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Kfz-Landesinnungsmeister Martin Gertl schwärmt für (Ford) Mustangs.

© Fellner

Autohandel-Gremialobmann Wolfgang Rötzer (r.) genoss mit TT-Verkaufsleiter Tirol Markus Lugger sichtlich den Automobilsalon. Sogar für 
Renault-Händler Rötzer war es am Donnerstag zudem das allererste Zusammentreffen mit dem völlig erneuerten Twingo.

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VOWA-Chef Erwin Cassar vor dem erhöhten Golf Sportsvan.

© Fellner

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