Erfolgreich mit Sparstift und Dirigentenstab

„Ohne Geld keine Musik“ – deshalb hat der Tiroler Blasmusikverband für bevorstehende Großveranstaltungen 177.000 Euro angespart.

Von Angela Dähling

Vomp –Der Nachname des österreichischen Präsidenten des Blasmusikverbandes und Tiroler Landesverbands­obmannes Siegfried Knapp war Programm bei der gestrigen zweistündigen Generalversammlung des Tiroler Blasmusikverbandes (TBV) in Vomp. Hatte er doch eine knappe Redezeit für die einzelnen Referenten bemessen und sparsam haushalten lassen. Rund 979.000 Euro betrugen die Verbandseinnahmen 2013 bei Ausgaben von 926.000 Euro. Der Überschuss plus Vorräte und Anlagen macht mehr als 177.000 Euro aus. Diese finanzielle Vorsorge sei für bevorstehende Großveranstaltungen wie „Musik in Bewegung“ und den Österreichischen Blasmusikverbands-Kongress 2015 nötig, erklärte Landesverbands­finanzreferent Markus Schlenck. Präsident LH Günther Platter informiert­e, dass die Finanzierung für das 50-Mio.-Euro-Bauprojekt „Haus der Musik“ in Innsbruck stehe, da 10 Mio. Euro der Bund zuschieße. 2015 sollen die Bauarbeiten starten. Besonderes Augenmerk werd­e auf die Jugendarbeit und das Netzwerken – auch mit Südtirol und dem Trentin­o – gelegt.

Siegfried Knapp legte mit Landesstabführer Christian Zoller, Landesjugendreferent Martin Rabl und Landes­kapellmeister Hermann Pall­huber eine eindrucksvolle Bilanz betreffend Ausbildungen, Bewerben, Veranstaltungen, Auszeichnungen, Jugendarbeit etc. vor; Landesgeschäftsführer Roland Mair betreffend der Finanzen der 302 Kapellen. Eine Uraufführung feierte zuvor die „Messe für Blasorchester“ von Josef Wetzinger in der Vomper Kirche.

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