Teures Wohnen: Experte rät zu Steuer für Horter

33 Quadratkilometer Grund könnte in Tirol sofort bebaut werden. Experten empfehlen Steuer für gewidmete Flächen und dichteren Bau am Land.

Von Nina Werlberger

Innsbruck –Dachböden ausbauen, Reserven am Land ausschöpfen, teure Bauvorschriften lockern: Es gäbe durchaus Wege und Mittel, auch im begrenzten Tiroler Raum nennenswerten neuen Wohnraum zu schaffen. Davon sind die beiden Universitätsprofessoren Axel Borsdorf und Arnold Tautschnig überzeugt. „Die großen Reserven liegen auf dem Land. 33 Quadratkilometer Grund sind in Tirol gewidmet und nicht bebaut. Hier liegt großes Potenzial“, erklärt Borsorf. Der Geograph ist Experte für Regionalentwicklung und Direktor des Instituts für Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Großteils seien die ungenützten Flächen in den Händen von Privaten. Was man gegen das Horten der Gründe tun kann? „Das geht wohl nur über eine Besteuerung der gewidmeten Flächen“, meint Borsdorf.

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