Landespolitik

Grundtausch erhitzt die Gemüter in Kitzbühel

Die Stadt Kitzbühel möchte zwei für sie wichtige Flächen in ihren Besitz bekommen. Über die Notwendigkeit gab’s nun Diskussionen.

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Die einen wollen tauschen, einer will aber kaufen. Zwei unterschiedliche Ansätze, die am Montagabend zu einer hitzigen Diskussion im Kitzbüheler Gemeinderat führten. Zwei Grundstücke könnte die Stadt in ihren Besitz bringen. Eines am Oberhausberg-Hof, dieser gehört der Stadt, und eines zwischen Bundesstraße und dem städtischen Bauhof. Dafür würden die Grundstücksbesitzer jeweils ein gewidmetes Baugrundstück am Hausstadtfeld bekommen.

Am Montag musste zwar erst über eine Widmung der Flächen am Hausstadtfeld abgestimmt werden, doch schon jetzt war der Tausch Diskussionsthema. Für Gemeinderat Thomas Nothegger (JUK) sei das Ganze ein abgekartetes Spiel und schon längst erledigt. Dennoch forderte er, das Grundstück an der Bundesstraße zu kaufen und nicht zu tauschen.

Mit dieser Meinung war er im Gemeinderat alleine. „Das Hausstadtfeld hat auch die Stadt schon in einem Tausch erhalten und ist genau für solche Grundtausche vorgesehen“, sagte GR Hermann Huber (VP). Ein Tausch sei aber notwendig, damit beim Bauhof und Klärwerk eine Erweiterung möglich sei. Auch betonte Raumordungsausschussobmann Peter Hechenberger, dass der Zweitbeschluss erst gefasst wird, wenn sich die Stadt mit den Grundstücksbesitzern geeinigt hat. Die Abstimmung fiel dann dementsprechend klar mit 18 Ja-Stimmen und einer Stimmenthaltung von Thomas Nothegger für die Widmung aus.

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