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Apotheken rüsten für Online-Versand

Ab 2015 sollen auch österreichische Apotheken Medikamente über das Internet vertreiben dürfen. Was EU-weit schon seit 2001 Standard ist, sorgt hierzulande weiter für Kontroversen und heftige Debatten.

Ab kommendem Jahr dürfen heimische Apotheken in den Online-Versand einsteigen, vor allem rezeptfreie Mittel könnten günstiger werden.Foto: Thinkstock
© Hemera

Von Beate Troger

Innsbruck –Der Online-Versand von Medikamenten ist in Österreich nur noch einen Klick entfernt. Seit Anfang des Jahrtausends schwelt in der heimischen Pharmabranche der Streit um den Versand von Medikamenten über das Internet. Im kommenden Jahr soll die Debatte Geschichte sein. Ab 2015 sollen auch österreichische Apotheken rezeptfrei erhältliche Präparate ihren Kunden zuschicken dürfen. Was EU-weit schon längst Realität ist, sorgte in Österreich jahrelang für heftige Kontroversen. Den heimischen Apotheken war nach österreichischer Rechtslage der so genannte „Fernabsatz“ verboten. Doch Brüssel machte Druck, der Passus musste fallen. Die EU arbeitet nun an einem einheitlichen Logo, das alle konzessionierten Apotheken auf ihrem Internetshop führen sollen.

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