Schützenkritik an Bundesheer-Politik

Wildschönau – Kufsteins Schützen-Bataillonskommandant Hermann Egger durfte sich am Sonntag über die Teilnahme aller 22 Kompanien beim Schütz...

Wildschönau –Kufsteins Schützen-Bataillonskommandant Hermann Egger durfte sich am Sonntag über die Teilnahme aller 22 Kompanien beim Schützenjahrtag freuen. Viele Kompanien des Viertels Unterland feiern heuer ein Jubiläum und dementsprechend hoch ist auch die Anzahl der Ausrückungstermine.

1160 Schützen hat das Bataillon Kufstein, davon 76 Jungschützen und 103 Marketenderinnen. Egger appellierte an alle Vereinsobleute, die Jungschützen zu den Fortbildungen zu schicken, was in der Vergangenheit nicht so gut angenommen worden war. Das heurige Schützenjahr steht unter dem Motto „O du mein Österreich“, worüber der Bildungsreferent Alfred Stock ein Referat hielt.

Viertelkommandant-Stellvertreter Josef Pockenauer übte Kritik an der Politik: Im Vorjahr habe man bei der Abstimmung über das Bundesheer auf die Schützen gezählt, jetzt habe es aber den Anschein, als ob man das Bundesheer aushungern wolle. „Das Bundesheer ist ein Teil unserer Sicherheit, ebenso wie die Polizei“, erklärte Pockenauer und es habe auch den Anschein, als ob der Kasernenstandort St. Johann in Gefahr sei. „Beim Bundesheer und der Polizei spart man. Wenn aber bei den Banken über Nacht Millionen fällig werden, dann ist das ohne Weiteres möglich“, sagte der Viertelkommandant. (be)


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