39 Lkw-Lenkern bei Schwerpunkt-Kontrolle Weiterfahrt untersagt

Vergangenen Freitag kontrollierte die Tiroler Polizei insgesamt 401 Lkw im gesamten Bundesland. Technische Mängel und Verstöße gegen die Lenk- und Ruhzeiten wurden bei rund 120 Lkw festgestellt.

Innsbruck – Vergangenen Freitag nahm die Polizei bei Schwerpunktkontrollen die Lkw genau unter die Lupe. Neben den Haupttransitrouten A12, A13 und S16 (Arlberg Schnellstraße) stand auch der Schwerverkehr auf der Fernpassstraße, Reschenstraße, Loferer Straße, Drautalstraße, Seefelder Straße, Tiroler Straße, Zillertalstraße und Achensee im Fokus der Polizei.

Innerhalb von acht Stunden wurden von den Spezialisten aus dem Bereich Technik, Güterverkehr und Gefahrgut sowie technischen Sachverständigen des Bundesamts für Verkehr und Technikern des Landesamtes 401 Schwerfahrzeuge und ihre Lenker kontrolliert. Die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten wurden ebenso überprüft wie unter anderem die Ladungssicherung, der technische Zustand der Fahrzeuge und das Transportgut.

Bei etwa einem Drittel der Lastwagen wurden Mängel festgestellt. Insgesamt 153 Lkw-Lenker hatten die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. 60 Schwerfahrzeuge waren überladen, bei 22 war die Ladung nicht ausreichend oder gar nicht gesichert. 61 technische Mängel, unter anderem an der Bereifung, den Bremsen oder der Beleuchtung wurden festgestellt. Zwei Gefahrgutdelikte wurden verzeichnet.

39 Kraftfahrern wurde die Weiterfahrt vorübergehend untersagt, da die Mängel zu gravierend waren. Sie durften erst nach Herstellung des gesetzmäßigen Zustands ihre Fahrt fortsetzen.

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Die Lkw-Lenker wurden je nach Schwere des Mangels angezeigt beziehungsweise mittels Organstrafverfügung bestraft. Die Alkoholvortests verliefen bei allen Fahrern negativ. (tt.com)


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