Zammer Verschuldung weiter niedrig

Zams – Einstimmig ging heuer nicht nur der Rechnungsabschluss der Gemeinde Zams, sondern auch die Entlastung des Bürgermeisters über die Büh...

© Matthias Reichle

Zams –Einstimmig ging heuer nicht nur der Rechnungsabschluss der Gemeinde Zams, sondern auch die Entlastung des Bürgermeisters über die Bühne – das war in den letzten Jahren nicht immer selbstverständlich. Die Gemeinderäte zogen dieses Mal aber eine positive Bilanz. Der Verschuldungsgrad, der in Zams bereits auf einem sehr niedrigen Niveau war, konnte heuer erneut leicht auf 24,86 Prozent gesenkt werden. Umgerechnet auf die Gemeindebürger ist das eine Verschuldung von 1074 Euro pro Kopf, rechnete Bürgermeister Siggi Geiger den Mandataren vor. Im Gesamthaushalt verzeichnete man 2013 einen Überschuss von 168.000 Euro.

Insgesamt hatte Zams bis 31. Dezember des Vorjahres 3.641.310 Euro an Darlehen laufen. Weiters haftet die Gemeinde mit 2.083.488 Euro für Dritte. „Für die Beteiligung am Kraftwerk Stanzertal mussten wir keine Schulden machen, das wurde mit dem Verkauf des Postgebäudes finanziert“, sagte Dorfchef Siggi Geiger in einem positiven Resümee zum abgelaufenen Jahr.

Einen „positiven Trend“ sah auch Gemeindevorstand Georg Steinwender. „Beim Verschuldungsgrad stehen wir gut da.“ Vizebürgermeister Josef Reheis warnte aber davor, in „Jubelstimmung zu verfallen“. Angesichts der großen Projekte, die heuer anstehen, werde die Verschuldung sicher steigen, betonte er. Das glaubte auch der Obmann des Überprüfungsausschusses Mathias Venier. Der Darlehensstand sehe so positiv aus, weil man Projekte verschoben habe, ergänzte Gemeindevorstand Herbert Frank. (mr)

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