Altach gegen Liefering zuhause nur 1:1

Ein Gewitter verzögerte die Partie Mattesburg-Lustenau um 45 Minuten. St. Pölten besiegte Kapfenberg, Hartberg gewann gegen Parndorf.

Wien - Altach hat im Kampf um den Aufstieg ins Fußball-Oberhaus einen weiteren kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Am Dienstag kamen die Vorarlberger in der Ersten Liga gegen Liefering zuhause über ein 1:1 (0:0) nicht hinaus, es war Altachs drittes siegloses Spiel en suite.

Ob Verfolger Lustenau dies auszunützen vermochte, stellte sich aber erst mit Verspätung heraus. Aufgrund eines Gewitters wurde die zweite Hälfte des Spiels der Vorarlberger in Mattersburg mit rund 45-minütiger Verspätung angepfiffen.

Altach fand gegen den RB-Salzburg-Ableger in einer allgemein mäßigen ersten Hälfte nicht zu seinem Spiel. Auch nach dem Seitenwechsel war die Zeidler-Elf näher am Führungstreffer, etwas überraschend kam dann auch das 1:0 durch Altachs Daniel Luxbacher (55.). Lieferings unbeirrte Reaktion wurde im Finish durch den 1:1-Ausgleich Dovedans (83.) belohnt. Lainer hatte in der Schlussminute sogar noch die große Chance auf den Sieg, immerhin sind die Salzburger nun schon sechs Spiele in Folge ungeschlagen.

Im Duell der ersten Lustenau-Verfolger feierte St. Pölten dank zwei Bozkurt-Treffern innerhalb von sieben Minuten (56., 62.) gegen dezimierte Kapfenberger einen 2:1 (0:0)-Erfolg und kam in der Tabelle bis auf drei Punkte an den Dritten heran. Das zweite Tor resultierte dabei aus einem Elfe - allerdings erst im zweiten Versuch. Den ersten hatte Dober noch verschossen, weil mehrere Kapfenberger zu früh in den Strafraum gelaufen waren. Harrers Anschlusstreffer (85.) kam zu spät, die „Falken“, die die dritte Niederlage en suite kassierten, beendeten die Partie nach zweimal Gelb-Rot für Osman Ali (69.) und Zisser (90.) zu neunt.

Im Kampf gegen den Abstieg machte Hartberg wichtige Punkte, feierte beim 2:0 (1:0) im Nachzüglerduell mit Parndorf den zweiten Sieg in Folge. Die Friesenbichler-Elf ging durch den ersten Torschuss in Führung, nach einem Abwehrschnitzer setzte Gremsl den Ball kurz vor der Pause gefühlvoll ins Netz (43.). Der Knoten bei den Steirern war geplatzt, sie dominierten nach dem Seitenwechsel klar, das Eigentor Wimmers (70.) brachte die Vorentscheidung. (APA)


Kommentieren


Schlagworte