Die 30 besten Physikschüler Tirols sprangen über Quanten

Reutte war heuer der Austragungsort der Physikolympiade. Der Landessieg blieb mit Manuel Müller gleich im Außerfern.

Von Helmut Mittermayr

Reutte –Physikprofessor und Organisator Michael Schwarzer brachte die herausragenden Leistungen auf den Punkt. „Die 30 besten Physikschüler Tirols sind heute hier versammelt. Dass es noch bessere geben könnte, zählt nicht. Wie im Skisport gilt: Nur wer sich dem Wettkampf stellt, wird wahrgenommen.“ Das Gymnasium Reutte war Austragungsort der diesjährigen Physikolympiade. Lange hatten sich die Schüler aus sieben Tiroler Schulen auf den großen Tag vorbereitet. Fast ein Viertel der Teilnehmer ist inzwischen weiblich, was bei den Laudationes mit Genugtuung festgestellt wurde.

Landesschulinspektor Thomas Plankensteiner erklärte, dass die Physikolympiade einer von vielen Schwerpunkten sei, der Talente der Schüler besonders fördere. Das Schulsystem widme sich keineswegs nur Schwächen und Defiziten. Der universitäre Nachwuchs in den naturwissenschaftlichen Fächern fehle aber zunehmend. „Es muss ein Anliegen der Gesellschaft sein, hier gegenzusteuern“, sagte Plankensteiner. Die Physikolympiade sei ein Weg, junge Menschen für solch eine Laufbahn zu begeistern.

Die sechs Besten fahren nun zum Halbfinale nach Linz. Markus Neurauter (Wörgl) und Max Allinger-Csollich (Innsbruck) belegten ex aequo Rang fünf, Martin Fasser aus Reutte wurde Vierter. Platz 3 ging an Michael Fellner (Wörgl), Platz 2 an Thomas Flatscher (St. Johann). Aufs höchste Podest kletterte der Bichlbacher Manuel Müller (BRG Reutte). Das „europäische Endspiel“ 2014 findet in Kasachstan statt.

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