Eine Tonne Marihuana an Bord: Boot strandete am Malibu Beach

Statt in einer abgelegenen Bucht landeten Drogenschmuggler nahe dem beliebten Malibu Beach in Los Angeles. Zum Abladen hatten die drei Verdächtigen keine Zeit mehr.

Bis oben hin mit Marihuana beladen strandete das Boot am Malibu Beach.
© LASD

Los Angeles – So war das wahrscheinlich nicht geplant: Am Montagmorgen strandete ein Boot nahe dem berühmten Malibu Beach in Los Angeles, gerade, als die ersten Schwimmer eintrudelten. An sich nicht weiter tragisch, wäre da nicht die Ladung gewesen: rund eine Tonne Marihuana, verpackt in kleine Pakete.

Laut Bericht des Los Angeles County Sheriffs wurde das etwa neun Meter lange, verlassene Boot von Beamten der State Park Rangers entdeckt. Bis oben hin war es mit Paketen beladen. Ihnen fiel der „starke Marihuana-Geruch“ sofort auf. Außerdem verlor der Außenbordmotor Treibstoff.

Einer der mutmaßlichen Drogenschmuggler versuchte noch, sich unauffällig unter die Strandbesucher zu mischen. Doch vergeblich, er wurde sofort festgenommen. Zwei Komplizen hatten sich in Büschen versteckt. Auch sie wurden von der Polizei nach kurzer Suche gefunden – und festgenommen.

Üblicherweise kommen solche Schmuggelboote nachts an abgelegeneren Stränden an. „Diesmal muss wohl etwas schief gelaufen sein“, meinte einer der Ermittler gegenüber dem Fernsehsender NBC.

Wieviel Marihuana genau auf dem Boot gefunden wurde, war vorerst nicht bekannt. Die Ermittler schätzten, dass es sich um etwa eine Tonne handelt. Der Straßenverkaufswert beträgt zwischen einer und zwei Millionen Dollar – je nach Qualität der Droge.

Den drei Verdächtigen – jungen Männer in ihren Zwanzigern – droht eine Anzeige wegen Drogenschmuggels und eine mögliche Abschiebung. (smo)


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