Staffelübergabe bei Intersport in Österreich

Von Michael Mader...

© Michael Mader

Von Michael Mader

Bad Häring –Der im September des Vorjahres erfolgte Zusammenschluss von Intersport Deutschland und Österreich erfordert auch einen signifikanten Umbau der österreichischen Organisation. Das gaben die Vorstände von Intersport Deutschland Klaus Jost und Kim Roether gestern bei einer Pressekonferenz in Bad Häring bekannt.

Roehter betont, dass es keine feindliche Übernahme ist: „Es ist eine Bündelung von sechs Ländern im Herzen Europas mit 1130 Händlern und 1860 Geschäften.“ Natürlich sei aber auch das Ziel da, die Kosten zu senken. „Seit Dienstag sind wir in der Umstellungsphase“, erklärt Roether. Doppelstrukturen sollen vermieden, Personal aber nicht abgebaut werden. Im Stammhaus in Wels wird es aber durch Fluktuation 39 Mitarbeiter weniger geben.

Von Wels aus sollen künftig die Schwerpunkte im Bereich Markt und Vertrieb für Österreich sowie Slowakei, Tschechien und Ungarn liegen. Die meisten Produkte werden nach wie vor in Fernost produziert und hier gelte es laut Jost, durch einen gemeinsamen Einkauf bessere Preise zu erzielen.

Zuständig für die Geschicke in Österreich ist ab sofort Mathias Boenke. Er übernimmt die Geschäftsführung von Gabriele Fenninger, die sich in den Ruhestand verabschiedet. „Mir war es wichtig, ein gut bestelltes Haus zu übergeben“, sagt die Neo-Penisionistin. Im Halbjahr (September 2013 bis Februar 2014) konnte mit den 250 Geschäften in Österreich ein Umsatzplus von fünf Mio. Euro (167 Mio. Euro gesamt) erzielt werden.

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