Rasches Ja der Zillertaler Gemeinden für „Park & Ride“

Auf den Planungsverband Zillertal entfallen 17.200 Euro an Kosten für die Planungsarbeiten für ein Parkhaus am Jenbacher Bahnhof.

Von Walter Zwicknagl

Ried i. Z., Jenbach –„Für uns im Zillertal ist Jenbach ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und dem tragen wir auch bei unseren Entscheidungen Rechnung“, betonte der Rieder Bürgermeister Hansjörg Jäger und Obmann des Planungsverbandes Zillertal. Konkret meint er dabei eine „Park & Ride“-Anlage in Jenbach. Nach einer intensiven Verhandlungsrunde vor zwei Wochen liegt die Unterschrift der Talschaft für den Kostenbeitrag für die Planungsarbeiten schon auf dem Tisch, was auch der Jenbacher Bürgermeister Dietmar Wallner bestätigt. „Mit Geld aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF) zahlen die 25 Gemeinden des Zillertals rund 17.200 Euro, beim Bau der Parkanlage wären es dann mit GAF-Mitteln 450.000 Euro“, rechnet Jäger vor. Rasch war er sich mit seinem Stellvertreter, dem Zeller Bürgermeister Robert Pramstrahler, einig, dass es nun keinen Aufschub in dieser Sache geben dürfe. „Hätten wir mit jeder Gemeinde verhandeln müssen, wäre das zur Endlos-Geschichte geworden“, ist er überzeugt. Jetzt hofft er, dass schon Anfang 2015 gebaut werden kann. „Die 450 Stellplätze am Jenbacher Bahnhof brauchen wir einfach“, stellt er fest.

„Auch Schwaz wird sich an den Planungskosten beteiligen, wenn wir auch auf unserem Bahnhof ein Parkhaus mit Büros anpeilen“, bestätigt der Schwazer Bürgermeister Hans Lintner. Offen ist die Entscheidung in der Gemeinde Münster. „Das steht am Dienstag am Programm. Grundsätzlich wird bei uns immer von einer eigenen Haltestelle in Münster geredet“, verrät BM Werner Entner.


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