Gastroideen für die Zukunft

Von Verena Hofer...

Von Verena Hofer

St. Johann i. T. –Das iPad dient als Speisekarte und dort wird das Mittagessen ausgesucht – in manchen Restaurants bereits möglich. Gewählt kann bei der Zubereitungszeit jedoch zwischen Gerichten mit Fünf-, Acht- und 13-Minuten-Takt werden. Der Name des Lokals heißt „Inntime – im Fluss der Zeit“ und befindet sich in Innsbruck. Dies war eine Idee von Schülerinnen der vierten Klasse der Tourismusschulen in St. Johann. Monatelang arbeiteten die 28 Schüler an neuen Konzepten für die Gastronomie. Zur Vorstellung waren neben den Eltern auch die Schulabsolventen eingeladen. Gekürt wurde von einer Jury das Siegerprojekt des Wettbewerbs.

„Wir wollten gerne was für die Absolventen machen“, erklärt Direktorin Ellen Sieberer und ergänzt, dass der Bewerb erstmals durchgeführt wird. Zwischen vier und fünf Schüler bildeten eine Gruppe. Fächerübergreifend wurde an dem Projekt gearbeitet, die Wirtschaft mit der Praxis verknüpft. „Die Köpfe haben geraucht“, schildert Moderatorin Petra Krimbacher. Von der ersten Idee bis zu Speisekarten, dem Einrichten des Lokals und die Kalkulation mussten erarbeitet werden. Kritische Fragen stellte im Anschluss die Jury.

Weitere Projekte waren Sight-Eating (Essen während der Fahrt im Bus), Pick me up (Picknick drinnen und draußen), Baumschmaus (im Mittelpunkt stehen die Bäume) sowie die Smoking Bulls – ein Lokal für echte Männer. Dort darf geraucht werden und ein Riding Bull steht in der Mitte. Die vier Burschen holten sich den Sieg.


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