Pro-Kopf-Verschuldung weiter auf Sinkflug

Innsbruck – Theoretisch ist jeder Innsbrucker mit knapp 111 Euro verschuldet. Auch im abgelaufenen Haushaltsjahr konnte die Landeshauptstadt...

Innsbruck –Theoretisch ist jeder Innsbrucker mit knapp 111 Euro verschuldet. Auch im abgelaufenen Haushaltsjahr konnte die Landeshauptstadt die Pro-Kopf-Verschuldung weiter nach unten drücken. Das geht aus der Jahresrechnung hervor, die am Dienstag im Finanzausschuss vorgelegt wurde. „Von den acht Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern weist Innsbruck mit Abstand den geringsten Schuldenstand aus“, sagt Finanzausschussobmann Thomas Carli.

Entgegen dem Budgetvoranschlag konnte die Stadt sogar mit rund 91.000 Euro einen leichten Überschuss erwirtschaften. „Damit liegt das Ergebnis 5,9 Millionen Euro über den Prognosen“, sagt Carli. Aus diesem Grund mussten auch keine Kommunaldarlehen aufgenommen werden. Im Gegenzug erhöhte sich sogar die sogenannte „freie Finanzspitze“ von 13,8 auf nunmehr 17,1 Millionen Euro. Damit steigt auch der Handlungsspielraum der Stadt für neue Projekte. (TT)


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