Diskussionswürdig

Auf der sehnsüchtigen Suche nach dem ersten Frühjahrs-Sieg tritt der FC Wacker Innsbruck im Duell der Remiskönige am Samstag (19 Uhr) in Ried an. Coach Michi Streiter will bei allen Sorgen nicht lamentieren.

Von Alex Gruber

Der FC Wacker denkt anders. Ja sogar so anders, dass es nach zehn Spielen ohne Sieg und vor dem nahenden Abstieg keine Trainerdiskussion gibt. Dabei würde nach der Bilanz, die sich unter Streiters Handschrift zeichnet, sogar im Unterhaus über beinahe jeden Trainerposten zumindest diskutiert werden. Dass das Übel lange zuvor begonnen hat, liegt ebenfalls auf der Hand. Ein Klassenerhalt in letzter Sekunde unter Roland Kirchler, der als Trainer und gleichzeitig Sportdirektor in der Burnout-gefährdeten Alleinverantwortung stand, war kein idealer Nährboden für weitere Erfolge. Und doch hat der FC Wacker zu Beginn dieser leidigen Saison im Sommer 2013 den attraktivsten Fußball gespielt. Der Erfolg, in Form von Punkten, blieb sowohl im Herbst und noch mehr im Frühjahr aus. Streiter bekommt jetzt offenbar jene Zeit, die man Kirchler am Ende seiner Amtszeit unter schwierigeren Rahmenbedingungen nicht mehr geben wollte. In der aufrechten Hoffnung, dass rund um den Tiroler Fußball und das Tivoli alles irgendwann wieder gut wird . . .


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